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Vasektomie: Sterilisierung als Verhütung!

Eine Vasektomie ist eine dauerhafte Art der Verhütung!

Vasektomie: Sterilisieren beim Mann!
Vasektomie: Sterilisieren beim Mann! / Foto: Halay Alex Shutterstock.com

Es macht Freunde, Babys und Kindern beim Heranwachsen zuzusehen. Aber irgendwann sieht sich jede Familie an dem Punkt zu sagen: Weitere Kinder wollen wir nicht mehr. Damit geht eine weitere wichtige Frage einher. Wie wollen wir zukünftig verhüten? Wer definitiv keine weitere Schwangerschaft mehr riskieren will, braucht eine sichere Verhütungsmethode.

Vasektomie als sichere, risikoarme Verhütungsform

Viele Menschen denken beim sicheren Verhütungsmittel erst einmal an die Pille für die Frau. Doch immer mehr Frauen verspüren Widerwillen beim Gedanken, jahrelang Hormone zu sich zu nehmen, die auch Nebenwirkungen haben. Kondome stören das Empfinden mancher Paare oder werden in der Nutzung als unpraktisch angesehen. Auf Verhütungsformen wie unterbrochener Verkehr, fruchtbare Tage abzählen und Ähnliches können Paare, die wirklich keine Kinder mehr wollen, sich nicht verlassen.

Bei vielen Männern steht irgendwann der Gedanke an eine Vasektomie im Raum. Unter der Vasektomie versteht man die Sterilisation des Mannes. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Eingriff, bei dem die Samenleiter durchtrennt werden. Hierdurch gelangen keine Spermien mehr in das Ejakulat und eine Schwangerschaft kann folglich nicht entstehen.

Vorteile einer Vasektomie

Bei der Durchtrennung der Samenleiter handelt es sich zwar um einen kleinen operativen Eingriff. Dieser zählt aber heute in Deutschland zu den Routineeingriffen und hat, wenn er von einem Facharzt durchgeführt wird, keine realistisch zu befürchtenden Nebenwirkungen. Wie bei jeder Operation kann es grundsätzlich zu Blutungen oder anderweitigen Verletzungen kommen. Ein Facharzt kennt aber die Operationstechniken so gut, dass Männer diesem Eingriff gelassen entgegensehen können, wenn sie alle Hinweise des Arztes wie Schonung nach dem Eingriff beachten. Die Vasektomie zählt zu den sehr sicheren Verhütungsmitteln und ist zudem frei von zusätzlichen Hormongaben. Die Kosten des Eingriffs sind relativ gering verglichen mit der Anschaffung anderer Verhütungsmittel wie Pille oder Kondome, die sich auf Jahre gerechnet oft zu einer ordentlichen Summe addieren.

Keine falsche Angst vor der Vasektomie!

Um die Vasektomie ranken sich auch heute noch mancherlei Vorurteile und Mythen. Diese halten jedoch einer Überprüfung durch seriöse Informationen nicht stand. Männer, die sich für eine Vasektomie interessieren, sind entsprechend gut beraten, sich bei Fachleuten Informationen einzuholen und nicht vorschnell an vermeintliche Risiken und Nachteile zu glauben.

Gerüchte, wonach eine Vasektomie das Risiko für Prostatakrebs erhöht, sind nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zutreffend. Davon bleibt natürlich unberührt, dass alle Männer über 45 von der Vorsorgemöglichkeit auf Prostatakrebs unbedingt Gebrauch machen sollen – völlig unabhängig von der Art der Verhütung.

Auch Geschichten, wonach eine Vasektomie das sexuelle Erlebnis negativ beeinflusst, sind faktisch nicht zutreffend. Eine Durchtrennen der Samenleiter führt zu keiner veränderten hormonellen Situation des Mannes. Entsprechend kann durch den Eingriff an sich auch nichts an der Libido verändert werden. Dennoch berichten viele Männer, dass die Vasektomie den Sex eher positiv beeinflusst hat. Sorgen wegen der Verhütung können schlechte Gedanken während des Verkehrs aufkommen lassen und dazu führen, dass man sich nicht wirklich entspannen kann. Weiß man durch die Vasektomie die Verhütungsfrage jedoch geklärt, kann man sich eher entspannt dem Genuss hingeben.

Rat von Experten zur Vasektomie einholen

Auch im Netz finden interessierte Männer viele fachlich seriöse Infos rund um das Thema Vasektomie. Unter vasektomie-experten.de beraten Experten aus dem Fachgebiet zu allen relevanten Fragen. So kann man leichter eine Entscheidung treffen. vasektomie-experten.de erklärt die Operation und geht auf viele typische Fragestellungen ein, die beim Gedanken an eine Vasektomie oftmals aufkommen.

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